DER SCHRITT DER ZEIT

 

Ständige Begleiter sind die Zeiten,

Die von der Geburt bis zum Tod uns begleiten;

Die Füße wechselnd in die Zukunft weisen

Auf unserer Lebenswege Reisen;

Wenn ein Fuß die Spitze neugierig in die Zukunft lenkt,

Der andere noch die Vergangenheit bedenkt -

Des Schrittes Mitte, die man Gegenwart benennt,

Die beiden and'ren Zeiten wechselnd in Sekundenschnelle trennt.

 

DER WANDEL DER LEUT IM WANDEL DER ZEIT

 

Die Kinder müssen täglich in der Schule sein, Die Alten vielleicht schon im Altenheim,

 Die mittlere Generation in Arbeit steht, In der Freizeit wird der Fernseh aufgedreht.

Man hat's nicht gern, wird man dabei gestört,
Weil mancher Unsinn dann wird überhört,
Für Familienkontakt ist man darum nicht bereit,
Beim Fernseh'n ist dazu nicht die Gelegenheit.
Das ist die moderne Familientradition\
Zwischen junger und alter Generation,
Wo ist der frühere Familiensinn? \
Der Wert der Eltern, der ist längst dahin!
Die Liebe wird von der Pille dirigiert,
Das Volk wird von den Parteien regiert,
Um unser früheres Ebenbild zu seh'n
Braucht man nur ins Spital oder Altenheim zu geh'n
Dort sieht man Väter, Mütter - das Haar ergraut,
Auch sie haben einst bessere Zeiten geschaut,
Sie waren einst gesund, lebensfroh und schön -
Auch unsere Gesundheit und Schönheit wird vergeh'n.
Sie halfen einst gestalten Heimat und Staat,
Ernährten die Familie durch fleißige Tat,
So manches Erlebnis hat auch sie einst gefreut -
Und so manche Torheit auch sie einst gereut.
Vieles war früher sehr gut - sehr schlecht,
Ist manches heut  besser - oder auch nicht ganz recht?
Es wandeln sich immer die Ideen der Leut"
Von gestern auf morgen - zukunftsbereit.

 

DIE SUCHT IST EINE ERBSÜNDE

 

In der Bibel ist von der Erbsünde geschrieben,

Deretwegen wurden Adam und Eva aus Eden vertrieben;

Die Ursache war die Neugier auf die verbotene Frucht -

So wurde zuerst die Neugier zur sündigen Sucht;

Die verbotene Frucht wurde dem Menschen zum Verderben

Und wir wurden alle zu sündigen Erben.

Viele Süchte stammen von dieser ersten Sucht,

Als Erben von Adam und Eva wurden wir mitverflucht.

Sucht nach Liebe, Frieden, Trost und Hoffen,

Da blieben unsere Wünsche sehr oft offen;

Die Streitsucht, Rachsucht,

Sucht nach Macht/ Prunksucht,

Habsucht haben uns viel Leid gebracht.

Die Sucht nach Alkohol und anderen Drogen,

Das „Goldene Kalb", der Sex, hat uns auch betrogen,

Das Nikotin und die Kilometerfresserei -Und auch der Sport macht uns von Sucht nicht frei:

Trotzdem - daß uns allen ward Verstand gegeben,

Kann auch Kunst und Wissenschaft ohne Sucht nicht leben;

Drum bleibt die Erde für uns ein Jammertal

Seit der ersten Menschen Sündenfall.

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